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Der Hobbysportler
Wer kennt es
nicht, es wird Frühling und die Menschheit erwacht aus ihrer
Winterdepression! Die Spuren der Weihnachtsgans und der selbstgebackenen
Plätzchen sind noch deutlich erkennbar! Man wird unternehmungslustig und
fängt an sich typischen sportlichen Aktivitäten zu widmen. Da werden dann
neue Fahrräder gekauft und die Inlineskates vom letzten Jahr sind sowieso
doof, da müssen neue her!
Man trifft sich mit
Freunden und Bekannten, macht Fahrradtouren oder fährt mit den brandneuen
Inlinern durch die Gegend! Doch weit kommen die meisten dabei eh nicht!
Denn die Sonnenterasse vom Rheinbacher Brauhaus, stellt meistens eine
größere Verlockung dar, als die Vorstellung einer anstrengenden Tour mit
dem Fahrrad!
Dabei brauchen sie kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie das nächst mal mit einem schönen kühlen Bier in der Sonne sitzen, während sie die vorbeiziehenden Rennradfahrer zählen!
Hochleistungssportler müssen besonders auf ihre Ernährung achten, das heißt viele Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe und vor allem viel Trinken. Ihr Flüssigkeitshaushalt muss auch stimmen! Was viele nicht wissen, ist, das alkoholfreies Bier mit den vielen teuer erstandenen Super-Sport-Drinks mithalten kann! Sein hoher Wasseranteil löscht den Durst und zusätzlich liefert es noch Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine! Unter anderem ist es isotonisch und hypotonisch(ist doch logisch!), was einfach bedeutet, dass der Körper die Nährstoffe schnell aufnehmen kann!
Also, wenn sie das nächste mal gemütlich auf der Sonnenterasse vom Rheinbacher Brauhaus sitzen und sich ein "alkoholfreies Bier" schmecken lassen, beruhigen sie sich selbst, indem sie sich einfach sagen, "mein Flüssigkeitshaushalt muss ja nun mal stimmen!". Prost!
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Natürlich
geht es hier nicht darum nach dem Genuss einer unserer herrlichen
Biersorten sich ins Auto zu setzen und den Schumi raushängen zu lassen -
dies sollten Sie tunlichst vermeiden! Was wir hier meinen
ist der Formel 1 - Fahrer oder Tourenwagenmeister der am Sonntag hinter
seinen Bildschirm bei einem kühlen Glas (auch zwei oder 3....) Bier verbal
seine Fahrkünste kunt tut. Welcher beim Start des Rennens noch wollend
applaudiert - aber spätesten nach der dritten Runde und dem fünften Bier
davon überzeugt ist das die Fahrer statt ins Rennautos zu sitzen besser
mit dem Dreirad unterwegs wären und er sowieso der Einzige ist der einen
Wagen richtig beherrscht. Die Fahrer des gegnerischen Fahrerteams die nur
durch Glück mal wieder an der Spitze sind, mit Schimpfwörtern belegt die
wir hier nicht nennen möchten und zwischenzeitlich den Mechanikern mit
geballte Faust zu verstehen gibt was für Pfeifen sie sind.
Dieser der sich
nach dem Rennen wegen erheblichem Bierkonsum von seiner Frau im 1985ger
Audi 80 nach Hause bringen lässt und am nächsten Morgen gutgelaunt nach
abbau aller Agressionen ins Büro kommt und über das doch so tolle Rennen
mit seinen Kollegen diskutiert.
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Rezepte - Rund um das Bier
Rheinbacher Biersuppe
Bier in der Suppe?
Wieso eigentlich nicht - Wasser ist eh drin enthalten und
man spart die Gemüsebrühe. Spaß
beiseite - Bier ist nicht nur ein schmackhaftes, sondern
auch ein würzige Komponente die in diesem traditionellen
Münsterländer Gericht ihren festen Platz gefunden hat.
Zutaten: 375 ml Milch
90 g Zucker 1 Vanillestange
750 ml Rheinbacher Helles
3 Eier 100 g Rosinen
Puderzucker
Zubereitung:
Zwei Drittel der Milch mit Zucker, Vanillestange sowie Bier
aufkochen und vom Herd nehmen. Ein Drittel der Milch mit dem Eigelb verschlagen und unter die
Milch-Biersuppe ziehen. Rosinen vorher, am besten über Nacht, einweichen und in die
Suppe geben. Die Eiweiße zu Schnee schlagen, mit Puderzucker abschmecken
und mit einem Löffel Häubchen auf die fertige Suppe geben.
Schweine-Medaillons mit Gersten-Bier-Kruste & Rotkrautsalat
Abwechslung mal keine Soße, dafür eine Kruste. Wohl eines der feineren
Gerichte in dieser Rezeptsammlung und entsprechend nicht für mal "eben so
zwischendurch" gedacht. Es benötigt einige Vorbereitunsgzeit und sollte
von erfahrenen Hobbyköchen gekocht werden. Hat es nicht hingehauen, dann
haben Sie ja immer noch ein kühles Bier. Zutaten:
150 g Gerstengraupen
300 ml Brühe
500 g Rotkohl (kleiner Kopf) 1 Kästchen Kresse
5 El. Essig
Salz Pfeffer
Zucker 5 EL. Speiseöl (1)
2 Eier 100 g Mehl
50 ml Rheinbacher Helles
50 ml Milch
2 El. Speiseöl (2)
500 g Schweinefilet Thymian
1 kleine Zwiebel, klein gehackt
1 dl Weißwein 1 dl Kalbsfond
1 EL. Zitronensaft 150 g Creme Fraiche
Zubereitung: Gerste über Nacht einweichen. Diese am nächsten Tag in 300 ml
Brühe ca. 30 Minuten bei geringer Hitzezufuhr kochen. Anschließend
restliche Flüssigkeit abgießen. Rotkohl
waschen, putzen und in feine Streifen schneiden. Kresse waschen. Essig,
Salz, Pfeffer, Zucker und Öl (1) verrühren und zusammen mit dem Rotkohl
und der Kresse mischen. Eier mit Mehl, Weizenbier, Milch, Salz und Pfeffer
zu einem glatten Teig verrühren. Schweinefilet in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden und mit Salz, Pfeffer
und Thymian würzen. Schweinefilets in Teig und anschließend in der
ge-kochten Gerste wenden. Öl (2) in einer großen Pfanne auf mittlerer
Stufe erhitzen. Filets pro Seite 4-5 Minuten braten, herausheben und im
Ofen warm stellen. Im
Bratfett gehackte Zwiebel glasig dünsten. Mit Weißwein und Kalbsfond
Bratansatz los kochen und die Flüssigkeit auf die Hälfte einkochen lassen.
Mit Zitronensaft und Creme fraiche abschmecken. Medaillons auf Tellern verteilen, Sauce hinzugeben und mit Salat
anrichten.
Gratiniertes "Himmel und Erde
Himmel und Erde,
oder besser "Himmel und Äd" wie der Kölner sagt ist eines der
traditionellen Gerichte im Rheinland. Die "Kölsch Pizza" wird in fast
jedem Brauhaus angeboten und ist auch in der rheinischen Küche sehr
beliebt. Zutaten: 650 g Kartoffeln
250 g Blut- oder Zungenwurst (in etwa 3 mm dicken Scheiben)
650 g grünen Boskoop (Äpfel) 0,1 l Rheinbacher Helles
0,1 l süße Sahne Salz
Schwarzer Pfeffer
Getrockneter Majoran
Zubereitung:
1.Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Kartoffeln
waschen, schälen
und in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden.
2. Die Blutwurst in Stücke schneiden, die etwa so groß sind wie
die Kartoffelscheiben. Die Äpfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse
entfernen und in gut ½ cm dicke Segmente schneiden.
3. Die Äpfel, Kartoffeln und die Wurst im Wechsel dachziegelartig
in die Form einschichten. 4. Das Bier mit Saft und Sahne verrühren, würzen und in die
Gratinform gießen. Das Gratin im heißen Ofen etwa 45 Minuten gratinieren.
Haxenbraten in Biersoße
Nun, wie sie
spätestens jetzt wissen, sind Biersoßen wirklich beliebt. Diese, vor allem
in Bayern beliebte Variante, bietet jedoch eine schmackhafte Alternative
zur Haxe vom Grill. Zutaten:
2 kleine Schweinshaxen (a 400-500 g)
Salz und Pfeffer
Mildes Paprikapulver
0,2 l Rheinbacher Helles
1/8 l Gemüsebrühe
1 Bund Suppengemüse
1 Bund Radieschen
1-2 Eßlöffel Sonnenblumenöl
0,1 l süße Sahne
Zubereitung:
1. Die Schwarte vom Metzger rautenförmig einschneiden lassen,
rundherum mit den Gewürzen einreiben. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
2. Das
Suppengemüse waschen, putzen und kleinschneiden. 1/8 l Bier mit der Brühe
in einen Bräter geben, im Ofen heiß werden lassen. Dann die Haxe mit der
Schwarte nach unten hineinlegen und bei geschlossenem Deckel etwa 30
Minuten dämpfen, dabei einmal drehen, damit die Schwarte weich wird.
3. Nun offen
weiterbraten, dabei öfter begießen. Inzwischen Radieschen putzen, waschen
und in Scheiben hobeln, mit Salz, Pfeffer und Öl mischen.
4. Nach etwa
¾ Stunde die gare Haxe mehrfach hintereinander mit Bier bestreichen, damit
die Kruste knusprig wird. Dann auf einer Platte im Ofen warmhalten.
Den Fond
evtl. mit etwas Wasser los kochen, mit dem Pürierstab pürieren und mit
Sahne abschmecken. Mit Kartoffelklößen und Radieschensalat zur Haxe
servieren.
Champignons und Zucchini vom Grill
Nun, wer hat
behauptet Gemüse und Bier passen nicht zusammen?
Sollten Sie bei
Ihrem nächsten Grillfest etwas Bier überhaben (auch wenn Sie es für Frevel
halten) probieren Sie doch einfach mal, beim Grillen etwas Bier über das
Fleisch zu schütten, oder noch besser - für die Vegetarier unter Ihnen -
dieses Rezept. Zutaten:
4 Riesenchampignons
4 Zucchini (etwa 10 cm lang)
60 g gemahlene Haselnüsse
60 g Semmelbrösel
120 ml Rheinbacher Dunkles
75 g milder Edelpilzkäse
Pfeffer aus der Mühle
Salz
1 Stengel Salbei
1-2 Eßlöffel Rapsöl
Zubereitung:
1. Die Pilze abreiben, die Stiele herausdrehen. Zucchini waschen,
die Enden abschneiden, Zucchini längs halbieren und mit einem Teelöffel
die Kerne aus dem Mark kratzen. 2. Nüsse mit
Bröseln, Bier und Käse mischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Masse in
die Pilzköpfe und die Zucchiniehöhlung streichen. Salbeiblätter durchs Öl
ziehen, auf der Füllung verteilen. 3. Auf einer
Grillschale über der Glut etwa 10-15 Minuten grillen, bis die Füllung
zerläuft.
Schweinenüßchen in Biersoße
Auch wenn
dieses Rezept nicht allzuviel Bier verwendet (den Rest der Flasche müssen
Sie leider austrinken), so macht sich dessen Geschmack doch bemerkbar. Es
ist allgemein üblich, Bier für die Soßenherstellung zu verwenden, wie sie
in diesem Kapitel noch oft genug sehen werden.
Zutaten:
300 g Schweinenuß
Jodsalz
Pfeffer aus der Mühle
1 Eßlöffel Butterschmalz
2 rote Zwiebeln
2 Frühlingszwiebeln
2 Karotten
1 Knoblauchzehe
Kümmel
Majoran
Thymian
1 Tasse Rheinbacher Helles
1 Tasse Gemüsebrühe
2 pürierte Tomaten
1 Eßlöffel gehackte Kräuter Zubereitung:
1. Die Schweinenuß in Scheiben schneiden, mit Jodsalz und Pfeffer
würzen und in einer Pfanne in Butterschmalz von beiden Seiten anbraten.
An-schließend aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
2. Die in
Ringe geschnittenen Zwiebeln kurz anbraten, die Karottenscheiben, die
kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln sowie die gehackte Knoblauch-zehe
dazugeben und mit Kümmel, Majoran und Thymian gut würzen.
3. Das
Gemüse mit dem Bier und der Brühe aufgießen und das Fleisch dazu-legen.
Das Ganze noch mit den pürierten Tomaten verfeinern und ca. 35 Minuten
garen. 4. Kurz vor
dem Servieren die Nüßchen mit gehackten Kräutern bestreuen.
Grundrezept für Bierteig
Dieses Grundrezept eröffnet dem Koch eine ungeahnte Entfaltungsmöglichkeit.
Ähnlich wie bei Pfannekuchen kann der Bierteig süß oder pikant zubereitet
werden. Sowohl Früchte als auch pikante Lebensmittel passen gut zu ihm.
Schnell werden Sie ihr Lieblingszutaten gefunden haben.
Zutaten:
125 g Mehl
1/8l Rheinbacher Helles
1 Eigelb
80 g Zucker
1 Spur Salz
1 Spur Muskat
1 Teelöffel Öl
1 Eiweiß
Zubereitung:
1. Mehl, Bier, Eigelb, Zucker und Salz (das Salz kann auch
weggelassen wer-den, wenn das, was sie fritieren wollen, bereits pikant
genug ist) und Mus-kat zu einem dicken, flüssigen Teig verrühren. Öl
hinzufügen. 2. Das
Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und unterheben.
3. Jetzt
wenden Sie das, was sie fritieren wollen, im Bierteig und geben es in auf
175 Grad erhitztes Fritierfett. 4. Goldgelb
braten lassen. Garzeit je nach Zutaten zwischen 10 und höchstens 20
Minuten. Was fritieren? Mit dem Bierteig kann man eine ganze Menge
anfangen. Zuerst die süße
Gruppe: Ananasscheiben, Birnenhälften, Apfelscheiben, Pfirsichhälften,
Kirschen und Bananen. Die bekannte
Gemüsegruppe (Zucker aus dem Teig weglassen): Selleriescheiben,
Bluhmenkohlröschen, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, alles vorgekocht. Rohe
Auberginenscheiben, Zwiebel-scheiben, Leberwürfel oder -scheiben,
Fischfilets, Würstchen.
Bierkrapfen Bierkrapfen
statt Apfelringe
auch wenn es etwas eigentümlich klingt, herbes Bier für die Herstellung
von Süßwaren zu verwenden, so wird Sie der Geschmack der Krapfen dennoch
überzeugen. Zutaten:
2 Eier
125 g Zucker
600 g Mehl
2 Pakete Backpulver
½ l Rheinbacher Helles
800 g Fett zum Ausbacken
Puderzucker zum Bestäuben Zubereitung:
1. Die Eier schaumig rühren. Den Zucker nach und nach zugeben, das
Mehl und das Backpulver vermischen und der Masse hinzufügen. Nun das
Weißbier hinzufügen und den Teig sofort mit einem in Wasser getauchten
Löffel abstechen und im 180°C heißen Fett etwa 10 Minuten backen. Die
Krapfen gehen sehr schön auf. 2. Das
Gebäck abkühlen lassen, mit dem Puderzucker bestäuben und frisch
servieren. Die Krapfen lassen
sich am besten mit einer Gabel im Fett wenden.
Apfelküchlein mit Zimtzucker Bier und Zucker
Kein Problem!
Und sogar für Jugendliche unter 16 geeignet - es kann alkoholfreies Bier
verwendet werden. Zutaten:
140 g Mehl
1/8 l Rheinbacher Alkoholfrei
2 Eier
1 Prise Salz
1 Packung Vanillezucker
3 säuerliche Äpfel · 50 g Zucker
Zimt
Butterschmalz zum Ausbacken Zubereitung:
1. Das Mehl nach und nach mit 0,1 l Bier, den Eiern, Salz und
Vanillezucker verquirlen, 15 Minuten quellen lassen. Zum Schluß den Rest
Bier zugeben.
2. Die Äpfel
waschen, mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel
in knapp 1 cm dicke Ringe schneiden. Zucker und Zimt mischen.
3. 1
Eßlöffel Butterschmalz in der Pfanne zerlassen. Die Apfelringe in den Teig
tauchen, ins heiße Fett legen und von beiden Seiten goldgelb ausbacken.
Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen, mit Zimtzucker bestreut zu Tisch
geben.
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